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Entspannter pendeln: Was erfahrene Pendler anders machen

Pendeln ist für viele der ungeliebteste Teil des Tages. Dabei entscheiden ein paar Gewohnheiten darüber, ob die Fahrt verlorene Zeit ist oder der ruhigste Moment des Tages.

Den Platz am Perron wählen, nicht im Zug

Wo du einsteigst, entscheidet über den Sitzplatz. Die meisten Menschen gehen den kürzesten Weg von der Unterführung aufs Perron und steigen dort ein, wo sie herauskommen. Genau diese Wagen sind voll. Sechzig Schritte nach vorne oder hinten machen oft den Unterschied zwischen Stehen und Sitzen.

Ähnlich beim Aussteigen: Wer am Zielbahnhof nahe beim Ausgang aussteigen will, steht im vollsten Wagen. Wer einen Wagen weiter sitzt und dreissig Sekunden länger läuft, reist entspannter.

Die Verbindung zwei Minuten vor dem Losgehen prüfen

Der häufigste vermeidbare Ärger ist der Sprint zu einem Zug, der ohnehin Verspätung hat, oder das Warten am Gleis für einen Zug, der ausfällt. Ein kurzer Blick auf die Echtzeitlage, bevor du das Haus oder das Büro verlässt, spart mehr Nerven als jede andere Gewohnheit.

Besonders wichtig ist das bei Umstiegen unter fünf Minuten. Wenn der erste Zug schon zwei Minuten spät ist, lohnt es sich, gleich die Alternative zu suchen, statt am Knotenbahnhof zu rennen.

Die Zeit bewusst verplanen

Wer die Fahrzeit als verlorene Zeit betrachtet, erlebt sie auch so. Wer sie einem festen Zweck zuordnet, empfindet sie anders. Ein paar Varianten, die sich bewähren:

Kleinigkeiten mit grosser Wirkung

Die Fixroute

Wer jeden Tag dieselbe Strecke fährt, muss sie nicht jeden Tag neu suchen. In Pendlo lässt sich die tägliche Verbindung als Fixroute speichern. Danach genügt ein Tipp, um zu sehen, wie die Lage auf genau dieser Strecke gerade ist. Das ist weniger Aufwand als jede Suche und der Grund, warum die meisten Meldungen von Leuten stammen, die dieselbe Strecke seit Jahren kennen.

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Quellen und Stand

  • Bundesamt für Statistik BFS, Mobilität und Verkehr
  • Erfahrungswerte aus der Pendlo-Community

Stand: 13. September 2026. Preise, Fristen und Bedingungen im öffentlichen Verkehr ändern sich. Massgebend ist immer die Auskunft des Transportunternehmens.