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ÖV-Glossar: Die Begriffe verständlich erklärt

Der öffentliche Verkehr hat eine eigene Sprache. Viele Begriffe klingen selbstverständlich und bedeuten doch etwas Bestimmtes. Hier stehen die wichtigsten, alphabetisch geordnet.

A bis G

Anschluss. Der Übergang von einem Kurs auf einen anderen. Im Schweizer Taktfahrplan sind Anschlüsse bewusst geplant, nicht zufällig.

Billettautomat. Der Verkaufsautomat am Bahnhof. Umgangssprachlich auch einfach Automat.

Fahrplanwechsel. Der jährliche Wechsel auf den neuen Fahrplan, immer im Dezember. Gleichzeitig werden meist die Preise angepasst.

Fernverkehr. Die schnellen Verbindungen zwischen grösseren Zentren, also InterCity und InterRegio.

Generalabonnement, GA. Das Jahresabo, mit dem man ohne weitere Kosten im ganzen Netz fährt.

Gleisänderung. Der Zug fährt von einem anderen Gleis als angekündigt. Häufigster Grund für verpasste Anschlüsse.

H bis N

Halbtax. Das Abo, mit dem fast alle Fahrten die Hälfte kosten. Das meistverkaufte Abo der Schweiz.

Knotenbahnhof. Ein Bahnhof, in dem sich mehrere Linien zur selben Minute treffen, damit alle umsteigen können. Bern, Zürich, Olten und Lausanne sind zentrale Knoten.

Kurs. Eine einzelne Fahrt auf einer Linie zu einer bestimmten Zeit. Die Linie ist die Strecke, der Kurs die konkrete Fahrt.

Nachtnetz. Die zusätzlichen Verbindungen in den Nächten auf Samstag und Sonntag. Meist mit einem Zuschlag.

O bis S

ÖV. Öffentlicher Verkehr. In der Westschweiz TP, im Tessin TP oder mezzi pubblici.

Perron. Der Bahnsteig. In der Schweiz ist Perron das gebräuchliche Wort, Bahnsteig klingt deutsch.

Regionalverkehr. Die Verbindungen innerhalb einer Region, also RegioExpress, Regio und S-Bahn.

Selbstverlad. Das Velo selbst in den Zug stellen oder aufhängen. Siehe Velo im Zug.

Sektor. Die Abschnitte eines Perrons, beschriftet mit A, B, C und D. Die Anzeige sagt, in welchem Sektor welcher Wagen hält.

Sparbillett. Das vergünstigte Ticket mit Bindung an einen bestimmten Zug. Siehe Sparbillette.

SwissPass. Die rote Karte, auf der Abos hinterlegt sind. Gleichzeitig der Name der Plattform, über die vieles läuft.

T bis Z

Taktfahrplan. Das Grundprinzip des Schweizer ÖV: Züge fahren immer zur selben Minute, meist im Halbstunden- oder Stundentakt. Das macht den Fahrplan merkbar.

Tarifverbund. Der Zusammenschluss mehrerer Unternehmen einer Region auf ein gemeinsames Ticket. In der Region Zürich der ZVV, in Bern Libero, in der Nordwestschweiz der TNW.

Umsteigezeit. Die eingeplante Zeit für den Wechsel. In grossen Bahnhöfen braucht es mehr, als der Fahrplan manchmal vorsieht.

Verbundabo. Ein Abo für bestimmte Zonen einer Region. Für kurze tägliche Wege meist günstiger als das GA.

Zonenplan. Die Karte, die zeigt, welche Zonen ein Verbund hat. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der durchfahrenen Zonen, nicht nach den Kilometern.

Zuggattung. Die Kategorie eines Zugs, also IC, IR, RE, R oder S. Siehe Zugkategorien.

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Quellen und Stand

  • Begriffe nach dem allgemeinen Sprachgebrauch im Schweizer öffentlichen Verkehr
  • Alliance SwissPass und Tarifverbünde

Stand: 13. September 2026. Preise, Fristen und Bedingungen im öffentlichen Verkehr ändern sich. Massgebend ist immer die Auskunft des Transportunternehmens.